Wo man früher noch von Gartenmöbeln sprach, begegnet man heutzutage immer häufiger dem Begriff der Garten Loungemöbel. Doch worin besteht eigentlich der Unterschied zwischen „normalen“ Gartenmöbeln und so genannten Loungemöbeln?
Das Wort „Lounge“ kommt aus dem Englischen und bezeichnet einen Warteraum an Bahnhöfen oder Flughäfen, der den Reisenden die Zeit des Wartens angenehmer gestalten soll. Bezieht man diese Definition nun einmal auf das Gartenmobiliar, so lässt sich relativ leicht erklären, welches Prinzip hinter Garten Loungemöbeln steckt: denn auch sie sollen den Aufenthalt im Garten angenehmer gestalten. Daher stehen Attribute wie Bequemlichkeit und Gemütlichkeit an vorderster Stelle.
Wie Einige vielleicht aus eigener Erfahrung zu berichten wissen, kommt der Komfort bei einfachen Holz- oder anderen Gartenmöbeln oftmals zu kurz – besonders dann, wenn das Grillfest oder die Gespräche bei einem Glas Wein doch einmal länger dauern. Zwar kann man sich hier mit Polstern und Auflagen behelfen, aber auch die garantieren nur für kurze Zeit für ein angenehmeres Sitzen. Anders bei den Loungemöbeln: diese besitzen meistens schon von Anfang an weiche Polsterauflagen und Kissen, die aus einem speziellen Outdoor-Stoff bestehen, der unempfindlich gegenüber Schmutz und Regen ist. So müssen die Auflagen bei schlechtem Wetter nicht im Trockenen deponiert werden, sondern überstehen den plötzlichen Sommerregen unbeschadet. So ist es auch mit den Loungemöbeln. Diese bestehen zumeist aus so genanntem Polyrattan, das speziell für den ganzjährigen Einsatz im Freien hergestellt wird. Die spezielle Oberfläche, die optisch der des natürlichen Rattangeflechts nachempfunden ist, ist so konzipiert, dass weder Schmutz noch Wassertropfen daran haften bleiben können und somit einfach abperlen. Für die gelegentliche Reinigung reicht es somit völlig aus, den Loungemöbeln eine Dusche mit dem Gartenschlauch zu gönnen – was in wenigen Minuten erledigt ist. So sind die Loungemöbel zu Beginn der Freiluftsaison schnell wieder auf Vordermann gebracht und man kann sich Angenehmeren Sachen widmen. So zum Beispiel dem Sonnenbad, dem Schmökern im Lieblingsbuch oder dem Grillfest mit Freunden und Nachbarn. Und genau dieses Prinzip steckt hinter dem Wort „Lounge“. Das Entspannen im Garten und das Genießen der Natur, ohne sich um Dinge wie das „plötzliche Nass von oben“ oder die Reinigung und Instandhaltung der Möbel Sorgen machen zu müssen. Daher entscheiden sich auch immer mehr Hotel- und Gastronomiebetriebe für Loungemöbel, um den Gästen den Aufenthalt angenehmer zu gestalten. Auf dem Mobiliar, das eher den Sofas und Sesseln aus dem Innenbereich gleicht, kann man es sich dann so richtig bequem machen. Hohe Rückenlehnen und breite Armlehnen tragen zusätzlich zu mehr Komfort bei und haben bei der Gestaltung von Loungemöbeln oberste Priorität. Viele Modelle sind außerdem als geräumige Liegeflächen konzipiert, so dass sich auch die ganze Familie darauf aufhalten kann, ohne dass es zu Platzproblemen kommt. Praktische Extras, wie integrierte Sonnendächer bei den Liegen sollen ebenfalls dafür sorgen, dass auch die passioniertesten Sonnenanbeter einen kühlen Kopf behalten. Große Outdoor-Lounge-Sofas sind der ideale Rückzugsort zum Entspannen und bieten genügend Platz, um es sich auch mit dem oder der Liebsten darin bequem zu machen. Und so erfüllen die Loungemöbel alle den einen Zweck, nämlich uns den Aufenthalt im eigenen Garten so angenehm wie möglich zu gestalten.
Quelle: Rattan Studio